
Wer mit einer Website, einem Onlineshop oder einem anderen digitalen Produkt eine positive Erfahrung ermöglichen möchte, kann sich an Peter Morvilles Wabenschema orientieren, aus dem sich folgende Fragen ableiten:
Nützlich: Dient es den Kundenbedürfnissen?
Ein Produkt kann wunderschön gestaltet und einfach zu bedienen sein. Wenn es jedoch kein Bedürfnis deckt, werden Nutzer*innen sich nicht dafür interessieren.
Erwünscht: Möchten Kund*innen es nutzen?
Wenn das Design eines Produkts intuitiv und angenehm zu bedienen ist, werden Ihre Kund*innen es verwenden wollen. Oder etwa nicht? Selbst das nützlichste und funktionalste Produkt bietet eine schlechte Benutzererfahrung, wenn es langweilig ist oder keine Anreize bietet, es zu verwenden.
Barrierefrei: Haben Benutzer*innen Zugriff auf Ihre Inhalte?
Eine Voraussetzung für großartige UX ist, dass alle Nutzer*innen die angebotenen Waren oder Dienstleistungen verwenden könne. Auch Benutzer*innen mit Behinderungen sollten ihr Ziel effektiv, effizient und zufriedenstellend erreichen können.
Glaubwürdig: Vertrauen die Kund*innen Ihnen?
Vertrauen ist sehr wichtig. Wenn Nutzer*innen einem Anbieter nicht vertrauen, geben sie auch keine Kreditkarteninformationen oder andere persönliche Daten an, zum Beispiel um einen Kauf zu tätigen.
Auffindbar: Findet man die Inhalte?
Es ist auch wichtig, die benötigten Informationen zu finden: Ist das Navigationsmenü einfach und intuitiv? Befindet sich die Suchleiste dort, wo sie erwartet wird? Wenn Nutzer*innen darüber nachdenken müssen, wie sie das Gesuchte finden, fehlt die UX. Dies gilt auch für die ursprüngliche Suche nach einem Produkt — sei es über eine Suchmaschine oder auf anderem Weg.
Verwendbar: Kann man es benutzen?
Eine der grundlegendsten Anforderungen an eine gute UX besteht darin, das zu erreichen, was Nutzer*innen sich vorgenommen haben. Wenn sie das Produkt nicht wie gewünscht verwenden können, ist es für sie unbrauchbar.
Benutzerzentriertes Design: Erfolgreiche Web-Projekte durch Empathie
Wer sich mit dem Begriff ‘User Experience’ befasst, wird auch schnell mit dem Begriff ‘benutzerzentriertes Design’ in Berührung kommen. Benutzerzentriertes Design heißt, dass bestehende und potenzielle Kund*innen im Zentrum der Design-, Entwicklungs- und Marketingaktivitäten stehen. Alle Schnittstellen, Dienste und Kampagnen werden unter Berücksichtigung der Zielgruppe geplant.
Bedürfnisse,
Wünsche,
Gewohnheiten,
Erwartungen und
Denkprozesse
ihrer Endbenutzer antizipieren und beachten, werden im Wettbewerb langfristig am erfolgreichsten sein. Da Website, Onlineshop oder -portal häufig der Erstkontakt zu potenziellen Kund*innen sind, ist sind User Experience und Usability an dieser Stelle besonders wichtig.

Eine Onlinepräsenz sollte unter Berücksichtigung des Kundenkomforts gestaltet, entwickelt und optimiert werden. Das bedeutet zum einen, Grundlagen der Benutzerpsychologie zu beachten. Zum anderen geht es um die spezifischen Besonderheiten und Bedürfnisse der Zielgruppe.
Als Webagentur aus Stuttgart mit mehr als zehn Jahren Erfahrung sorgen wir dafür, dass die Customer Journey Ihrer Kund*innen effizient und zufriedenstellend verläuft — und Joy of Use (deutsch: Freunde an der Nutzung) entsteht. Ihr Vorteil? Conversions, Vertrauen und Loyalität Ihrer Kund*innen.
…aber nicht nur Empathie: Data-driven Design
Eine wichtige Voraussetzung für empathische UX-Strategien und erfolgversprechendes User Experience Design sind Daten, Stichwort: Data-driven Design. Data-driven Design bedeutet, dass Informationen über Verhalten, Einstellung und Bedürfnisse der Nutzer*innen in Designentscheidungen einfließen. Ebenso sollte erfasst werden, wie Kund*innen mit dem Design interagieren — und ob das User Interface Design seinen Zweck erfüllt.
Fragen in diesem Zusammenhang sind zum Beispiel:
- Erhält eine Call-To-Action-Schaltfläche ausreichend Klicks? Ist sie sichtbar genug?
- Verstehen Onlineshop-Nutzer*innen den Kaufprozess?
- Verlassen Benutzer*innen die Website an einem bestimmten Punkt der Customer Journey? Warum?
- Gibt es beim Zugriff über mobile Endgeräte mehr Ausstiege? Warum?
Was verstehen wir unter ‘Daten’?
Daten sind nicht nur Zahlen. Es können quantitative Angaben sein, zum Beispiel Antworten auf die Fragen: “Wie viele?” oder “Wie oft?”, aber auch qualitative Angaben, zum Beispiel Antworten auf die Frage “Warum?”, die auf die Motivation oder Absicht der Benutzer*innen abzielen.
Tandem Marketing & Partners erfasst relevante Zielgruppendaten unter anderem durch folgende Werkzeuge:
| QUANTITATIVE DATEN | QUALITATIVE DATEN |
| A/B- oder multivariate TestsWebsite-AnalyseHeatmaps aus Eye-Tracking-StudienKlick-KartenUmfragen mit großen Stichproben | InterviewsKonkurrenzanalyseUsability-StudienFokusgruppen Tagebuchstudien |
Daten helfen, das Verhalten des Nutzers bei der Interaktion besser zu verstehen und fundierte Entscheidungen über UX Design und Benutzerfreundlichkeit zu treffen. Die Verwendung objektiver Daten dient als Ergänzung zur Intuition und Vision der Designerin: Sie gibt dem Optimierungsprozess einen wertvollen Impuls, der zu mehr Effizienz und Conversions führt.
Unsere Datenanalysten arbeiten eng mit Designerinnen zusammen, um herauszufinden, was für den Endbenutzer am besten funktioniert: So erzielen wir eine optimale User Experience.
Tandem Marketing & Partners ist eine Webagentur aus Stuttgart mit mehr als 10 Jahren Erfahrung in der Entwicklung benutzerzentrierter Internetlösungen. Kontaktieren Sie uns gerne für mehr Informationen oder ein individuelles Angebot.