Was macht bei der täglichen Flut an E-Mails letztlich aus, dass ein Newsletter geöffnet und gelesen wird und nicht unbeachtet im Posteingang untergeht? Mit unseren drei Tipps können Sie Öffnungs- und Klickrate Ihres Newsletters merklich erhöhen.

1. Betreffzeile optimieren

Beim Blick in den E-Mail-Posteingang fallen drei Elemente zuerst ins Auge: Name des Absenders, Betreff, Preheader. Sie entscheiden, ob eine E-Mail geöffnet wird oder direkt in den Papierkorb wandert. 

Legen Sie den Fokus insbesondere auf den Betreff Ihres Newsletters: Er sollte so formuliert sein, dass er den Empfänger neugierig macht / zum Öffnen anregt und das in aller Kürze, denn hier stehen Ihnen nur ca. 80 Zeichen zur Verfügung. Auf vielen mobilen Endgeräten werden aufgrund ihrer kleinen Displays nicht alle verfügbaren Zeichen angezeigt. Das Wesentliche sollten Sie daher in den ersten 30 bis 40 Zeichen unterbringen. Wer die Öffnungsrate seines Newsletters kurzfristig erhöhen möchte, kann Signalwörter und -phrasen in der Betreffzeile einsetzen, z.B. 

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Diese sollten allerdings sparsam eingesetzt werden, denn mit der Zeit nutzt sich der Effekt ab. Heben Sie im Betreff grundsätzlich Vorteile, Nutzen und Mehrwert Ihres Mailings hervor und platzieren Sie das Wichtigste zuerst, dann sind Sie auf der sicheren Seite.

Tipp

Welche Betreffzeilen haben Sie in letzter Zeit besonders interessiert und zum Öffnen angeregt? Notieren Sie sich die kreativsten und spannendsten Beispiele, dann haben Sie in Zukunft einen Pool, aus dem Sie schöpfen können. 

Neben der Betreffzeile sind Absendername und Preheader weitere Stellschrauben zur Optimierung eines Newsletters. Wählen Sie als Absender einen gleichbleibenden persönlichen Ansprechpartner oder den Namen Ihres Unternehmens und bleiben dabei. So erhöhen Sie Wiedererkennungswert und Vertrauenswürdigkeit Ihrer Mailings.

Einige Mailing-Programme ermöglichen auch, den sogenannten Preheader individuell zu gestalten: Dieser wird im Posteingang unterhalb der Betreffzeile angezeigt und kann als Ergänzung ebendieser genutzt werden. Beschränken Sie sich auf maximal 100 Zeichen und heben einen besonders wichtigen Aspekt Ihres Mailings hervor.

Gut zu wissen

Der Preheader lässt sich nicht in allen Newsletter-Tools individuell gestalten. Ist diese Möglichkeit nicht gegeben, zeigt das vom Empfänger genutzte Mailing-Programm meist automatisiert die erste Textzeile Ihres Newsletters an.

2. Auf Wiedererkennungswert setzen

Setzen Sie beim Design Ihres Newsletters auf einen hohen Wiedererkennungswert, eine einheitliche Bildsprache und gut strukturierte Inhalte. Am besten entwickeln Sie zum Start Ihrer Newsletter-Kampagne ein festes Layout, in das Sie nur noch die aktualisierten Inhalte einsetzen müssen. Durch Absätze, Zwischenüberschriften und Bullet-Points lässt sich eine E-Mail ansprechend und übersichtlich gestalten. Besonderen Fokus sollten Sie auf gut erkennbare Verlinkungen bzw. Call-to-Actions setzen – schließlich möchten Sie potenzielle oder bestehende Kunden bzw. Interessierte auf Ihre Website oder in Ihren Onlineshop führen. Attraktive, aussagekräftige Bilder können Ihre Botschaft unterstützen.

Wichtig

Über die Hälfte aller E-Mails werden auf mobilen Endgeräten geöffnet; ein responsiver Newsletter, der in jeder Displaygröße optimal angezeigt wird, ist eine Voraussetzung für eine gute Klickrate.

3. Inhalte leserfreundlich aufbereiten

Der Einleitungstext Ihres Newsletters gibt Ihnen die Möglichkeit, Newsletter-Abonnenten neugierig zu machen und direkt zu den Inhalten zu springen, die sie besonders interessieren. Im redaktionellen Teil des Newsletters sollten Sie auf anregende Überschriften und prägnante Teaser mit maximal 350 Zeichen setzen. 

Im E-Mail-Marketing wird vielfach eine Wissenschaft aus der Anrede der Newsletter-Abonnenten gemacht. Sollten Sie personenbezogene Daten Ihrer Abonnenten haben, können Sie diese natürlich persönlich mit ihrem Namen anreden. Bleiben Sie dabei allerdings in jedem Fall bei der Tonalität, die zu Ihrem Unternehmen passt. Ob die persönliche Anrede wirklich notwendig ist, entscheidet die Zielgruppe: Sie kennen Ihre Kunden am besten. 

Unserer Erfahrung nach, sind maßgeschneiderte Inhalte viel wichtiger: Gerade bei großen Verteilern bietet es sich an, das Kundenverhalten zu analysieren und individuelle Newsletter-Segmente anzulegen, z.B. nach Geschlecht oder bereits erworbenen Produkten. So können Sie mit zielgruppenspezifischen Inhalten Ihre Klickrate erhöhen.

Wohl platziert: Call-to-Actions

Der Leser hat Ihren Newsletter geöffnet und gelesen. Jetzt stehen Sie vor der Herausforderung, ihn an Ihr gewünschtes Ziel – z.B. eine bestimmte Landingpage oder Ihren Shop – zu führen. Der Call-to-Action – zu deutsch: die Handlungsaufforderung – sollte daher möglichst klar und deutlich formuliert sein, wie z.B. ‘Jetzt 10% Rabatt sichern’ oder ‘Vortrag als PDF herunterladen’, um eine Reaktion zu erzielen.

Neben der optimalen Betreffzeile, ansprechender Gestaltung und spannenden Inhalten bestimmen viele weitere Faktoren den Erfolg Ihres Newsletters. Experimentieren Sie z.B. einmal mit dem Versandzeitpunkt: Im B2B werden E-Mails hauptsächlich während der Bürozeiten gelesen. Am Montagmorgen sind die Postfächer allerdings meist voll und Ihr Newsletter läuft Gefahr unterzugehen, da andere E-Mails erst einmal Priorität genießen. Ab Freitagmittag sind viele darauf bedacht, ihren noch vollen Schreibtisch bis zum Wochenende abzuarbeiten und für Ihren Newsletter bleibt wieder keine Zeit. Besonders haben sich daher die Wochentage Dienstag, Mittwoch und Donnerstag bewährt. Im B2C empfiehlt es sich dagegen den Newsletter am Abend oder Wochenende zu versenden.

Unsere
Empfehlung

Versetzen Sie sich immer wieder in Ihre Zielgruppe und stimmen Inhalte individuell auf deren Bedürfnisse ab. So können Sie die Klick- und Öffnungsrate Ihres Newsletters langfristig erhöhen. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg!

Als Online-Marketing-Agentur unterstützen wir Sie gerne bei der Erstellung und dem Versand Ihres Newsletters. Schreiben Sie uns einfach eine Nachricht an info@tandem-m.de oder über das untenstehende Kontaktformular.

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